Einsatz von Computern

 

Die GGW verfügt über einen Computerraum mit 20 Rechnern. Die Geräte sind in einem Netzwerk mit Server eingebunden und können ins Internet gehen. Als Startseite ist „Seitenstark“ eingerichtet, eine Seite, die mehrere Kindersuchmaschinen zusammenfasst.

Alle Computer sind mit Star-Office ausgestattet. Daneben ist in der Schule erstellte Software zu den Bereichen Mathematik (Kutzer) und Erstlesen installiert. Die Softwareprodukte sind u.a.  „Budenberg“, „Englisch für Anfänger und Fortgeschrittene“ von Orelius, „Lernwerkstatt“,...,.

 

In der Regel wird der Computerraum von den ersten Schuljahren im Bereich Mathematik und Erstlesen genutzt, dritte Klassen benutzen das Internet um am Leseförderprogramm „Antolin“(siehe Projektbericht) teilzunehmen. Darüber hinaus wird im Computerraum in die Arbeit mit Textverarbeitungsprogrammen und Zeichenprogrammen (Paint) eingeführt. Dritte und vierte Klassen führen Internetrecherchen durch.

 

Mittwochs belegt die Computer-AG den Raum.

 

 

 

Außerhalb des Computerraumes sind in den meisten Klassen Rechner vorhanden, die unterrichtsunterstützend eingesetzt werden. In zwei Klassenräumen existieren Whiteboards, die sehr intensiv genutzt werden.

 

 

 

 

Sicherheit des Computerraums in der Ganztagsgrundschule Gießen- West

- Im Computerraum der Schule sind Wächterkarten installiert;

- Ein „Kontrollknopf“ lässt die Lehrkraft die Inbetriebnahme der Computer regulieren;

- Starten die Kinder auf dem Desktop den Internet –Explorer, werden sie automatisch auf „www.seitenstark.de“ (Arbeitsgemeinschaft Vernetzter Kinderseiten) geleitet. Diese Seite gewann den „klicksafe Preis für Sicherheit im Internet“;

- Die Kinder stehen immer unter einer Aufsichtspflicht;

- Durch eine Verknüpfung auf dem Desktop, gelangen die Kinder direkt auf die Homepage „Antolin“. dadurch wird präventiv einem fehlerhaften Verhalten innerhalb des www entgegengewirkt; (wenn es um die reine Nutzung von Antolin geht)

- Alle Computer sind ordnungsgemäß angeschlossen sowie gesichert und werden durch Herrn Graf und Frau Kruschek regelmäßig gewartet.

 

 

Rechtliche Bestimmungen

Folgende rechtlichen Bestimmungen sind bei der Programmnutzung bzw. der Benutzung des Internets von besonderer Bedeutung:

 

Aufsichtspflichten:

Die Aufsichtspflicht obliegt im Rahmen des Interneteinsatzes in Unterrichtseinheiten bei den Fach- bzw. Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern.

Aufgrund der ihr obliegenden Aufsichtspflicht muss die Lehrkraft die Schülerinnen und Schüler bei der Nutzung des Internets im Rahmen des Unterrichts (als Thema oder Lehrmittel) beaufsichtigen. Für das Internet bedeutet das: Da eine ungewollte Konfrontation – selbst bei „normaler“ Benutzung des Mediums – mit illegalen Inhalten nicht ausgeschlossen werden kann, besteht die Pflicht, das Nutzungsverhalten der Schülerinnen und Schüler während des Unterrichts routinemäßig zu überprüfen (persönlich oder/und durch Wächtersoftware bzw. Filtersoftware). Die Ausgestaltung der Kontrollintensität hängt vom Alter und Verhalten der Schülerinnen und Schüler ab.

Wann haftet die Lehrkraft?

Die Lehrkraft haftet bei Teilnahme oder Mitwirkung an strafbaren Handlungen. Nur in den Fällen, in denen die Lehrkraft die Schülerinnen und Schüler anweisen würde, strafbare Handlungen zu begehen (www - Seiten mit rechtswidrigem Inhalt ins Netz stellen) oder gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern entsprechende Handlungen vornimmt, läge eine aktive Tatbegehung vor – und wäre strafbar.

Ein größeres Risiko besteht, wenn die Lehrkraft die Aufsichtspflicht verletzt.

Die Aufsichtspflicht der Lehrkraft führt dazu, in Verbindung mit § 13 des Strafgesetzbuches (StGB), dass bereits das Unterlassen allgemein bekannter Schutz- und Kontrollhandlungen eine strafrechtliche Verantwortlichkeit für Straftaten Dritter begründen kann.[1]