Herkunftssprachlicher Unterricht

An der Grundschule Gießen-West haben Kinder türkischer Abstammung die Möglichkeit, am Herkunftssprachlichen Unterricht (früher: Muttersprachlicher Unterricht) „Türkisch“ teilzunehmen.

Kinder aus anderen Ländern (z. B. Italien, Spanien) können den ihrer Herkunft entsprechenden Unterricht, der außerhalb des normalen Schultages an anderen Gießener Schulen stattfindet, besuchen.

An unserer Schule wurden über viele Jahre hinweg  6 Wochenstunden „Türkisch“ unterrichtet. Nach der letzten Pensionierung kam es noch nicht zu einer neuen entsprechenden Lehrerzuweisung. Wir konnten jedoch für 4 Stunden pro Woche einen türkischen Konsulatslehrer gewinnen.

Der Plan des Herkunftssprachlichen Unterrichts richtet sich nach Verlautbarungen des Rates der europäischen Gemeinschaft, Richtlinien und Beschlüsse der KMK, Protokollen der gemischten Expertenkomission, dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, der Verfassung de Landes Hessen, dem hessischen Schulgesetz und den Allgemeinen Grundlegungen des Hessischen Rahmenrichtlinien.

Ziele des Herkunftssprachlichen Unterrichts sind, dass die Kinder

 

  • ihre Herkunftssprache pflegen und weiterentwickeln

  • ihre kulturellen Identität nicht verlieren

  • Kenntnisse über ihr Herkunftsland erwerben und vertiefen.

    Die im Herkunftssprachlichen Unterricht vermittelten Inhalte sollen den Kindern helfen, Kontakte zu nichtdeutschsprechenden Familienangehörigen und Bekannten aufnehmen zu können, und sich im Urlaub oder bei einer evtl. Rückkehr in der Herkunftsland zurechtzufinden.

    Der Türkischunterricht beinhaltet auch sozialkundliche Aspekte und soll Grundkenntnisse in Religion vermitteln.

    Unterrichtssprache ist Türkisch; wenn es Verständigungsschwierigkeiten gibt, werden auch Erklärungen auf Deutsch gegeben.