Fördern und Fordern/ Förderkonzept

 

Da unsere SchülerInnen die unterschiedlichsten Voraussetzungen mitbringen verstehen wir diese Heterogenität als Herausforderung und Chance.

Jeder Mensch hat Stärken und Schwächen. Und jedes Kind hat das Recht, individuell und optimal gefördert zu werden. Hierzu fragen wir nicht: „Was kann das Kind nicht?“, sondern „Was kann das Kind?“ und wie kann es dank individuellem Fördern und Fordern vor allem in Binnendifferenzierung einen optimalen Lernzuwachs erreichen.

 

Diese Frage beantworten wir u.a. mit Hilfe aktueller pädagogischer Diagnostik.  Wir behalten neueste psychologische, didaktische und pädagogische Entwicklungen stets im Auge und reagieren auf Erkenntnisse der Wissenschaft. Unsere Diagnostik dient nicht, Noten zu erstellen. Sie ist wichtig, um die Kompetenzen jedes Kindes zu analysieren. Dies geschieht immer mit dem Ziel, Kinder bestmöglich auf ihre Zukunft vorzubereiten.

 

Wie organisiert man eine optimale Förderung und Forderung jedes Kindes?

Zeiten, in denen alle Schülerinnen und Schüler stets zu jeder Zeit das Gleiche taten, sind bei uns schon lange vorbei. Weil jedes Kind unterschiedliches Vorwissen mitbringt und unterschiedlich schnell lernt, hat jedes Kind auch eigene Lernziele und Lernzeiten. Wir verbinden mit unserer pädagogischen Arbeit den Anspruch, dass möglichst alle Kinder eine von unseren Teams festgelegte Kompetenzstufe (Fundamentum) erreichen, die sich an den geltenden Standards orientiert. Wie schnell und auf welchem Weg diese Kompetenz erreicht wird, ist abhängig von jedem Kind. Diejenigen, die diese Kompetenz bereits haben oder sehr schnell erwerben können, bekommen neue Ziele (Additum). Dies setzt einen modernen, offenen und lebendigen Unterricht voraus, der von der Neugierde der Kinder lebt und in dem jedes Kind sich mit seinen Stärken und Schwächen aufgehoben fühlen darf voraus. Freie Arbeitsphasen, Arbeiten am Tages- oder Wochenplan sowie differenzierte Themen und Aufgaben sind selbstverständlicher Teil des Unterrichts an der GGW.