Kooperation mit Kitas – Schule und BEP

Die Grundschule Gießen-West entwickelt die bereits bestehende Kooperation mit den Kindertagesstätten des Einzugsgebietes beständig weiter. So wurde in letzter Zeit eine engere Verknüpfung zwischen diesen beiden Einrichtungsformen angestrebt und umgesetzt.

Die Kita-Leitungen, Schulleitung und Fachlehrer treffen sich regelmäßig zum kollegialen Austausch über die Arbeit mit den Kindern und erweitern so ihr gegenseitiges Verständnis von Konzepten, Schwerpunkten und Arbeitsweisen. In diesem Jahr wurde erstmals ein gemeinsamer Elternabend für die zukünftigen Schulkinder 2012/2013 durchgeführt, der den Wert des Spiels betonte und der Verunsicherung der Eltern bezüglich Einschulungsvoraussetzungen der Kinder entgegenwirken wollte. Es erfolgt bereits seit Jahren ein intensiver Austausch zwischen Kindertagestätten und Förderlehrern der Schule bezüglich verhaltensauffälliger und/oder förderbedürftiger Schulanfänger, der einen gelungenen Übergang in die Schule zum Wohl des Kindes ermöglicht.

Der Implementierung des seit 2007 vorliegenden Bildungs- und Erziehungsplan (BEP) wird Rechnung getragen durch die Fortbildung zur Qualifizierung der Management- und Steuerungsebene gemeinsam im Tandem mit den Leitungen einiger Kitas und einer Fachkraft der Schule (Beginn November 2011). Hierbei wird ein gemeinsamer Kenntnisstand über Inhalte und die Philosophie des BEP, eine Reflexion der eigenen pädagogischen Praxis bezüglich des BEP und die Umsetzung des BEP innerhalb des Tandems erarbeitet, bevor die Aufgabe der Implementierung des BEP in den Teams der Einrichtungen in den Blick genommen wird. Zentral hierbei ist der Blick auf das Kind, das seine Entwicklung und Bildung aktiv mitgestaltet und dafür die nötigen Voraussetzungen mitbringt, die der fördernden Umwelt und Ko-Konstrukteure in Person von Eltern, Erzieherinnen und Lehrern bedürfen.

Auch durch diese Weiterbildung wird die Kooperation zwischen Kitas und Schule weiter gefördert und bestärkt, sodass zukünftig gegenseitige Hospitationen zum besseren Kennenlernen der Konzepte angedacht sind, die ressourcenorientierte Gestaltung des Übergangs optimiert wird und die Möglichkeit zum Austausch erweitert werden.

 Für Samstag, den 28.6.2014 ist beispielsweise ein gemeinsamer (Tandem-) Fortbildungstag in Vorbereitung, neben dem üblichen Austausch u.a. zu den Themen "Resilienz", "Emotionale-soziale Entwicklung" und "Sprache und Literacy".